GPLcontemporary | Jürgen Paas
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Jürgen Paas

Im Zentrum der Arbeiten von Jürgen Paas steht der Grundgedanke des Archivs und des Depots. Seit 1995 sind seine Farbarchive entstanden, bei denen bis zu 250 Metalltafeln in verschiedenen Formaten in ein Gerüst eingestellt sind. Die einzelnen Tafeln sind in unterschiedlichen Farbtönen monochrom überzogen, als Aufbewahrungselemente dienen verzinkte Stahlklammern, die leer wie industrielle Bauelemente wirken.

Formal greift Jürgen Paas Elemente der Minimal Art-Künstler auf – er schafft Rechtecke, Quadrate, Kuben und setzt sie in Beziehung zum Umraum. Allerdings geht er nicht wie diese nach einem vorgefassten Schema vor, das dauernd wiederholt wird, sondern verbindet Systematik und Ordnung mit Regellosigkeit, die sich eben in einer äußerst variablen Materialmalerei äußert.

Das besondere an den Arbeiten von Jürgen Paas ist, dass er der Farbe einen Körper verleiht und zugleich den Raum selbst zum Farbkörper werden lässt.

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