GPLcontemporary | Michael Endlicher
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Michael Endlicher

Endlichers Arbeit bewegt sich im Dreiecksverhältnis zwischen Bild, Text und Sprache, und deren repräsentativer Metaebenen. Eine verfranste Kunst, um mit den Worten von Adorno zu sprechen. Eine Kunst, die keine strikte Spartentrennung mehr zwischen Dichtung und Malerei kennt, eine Kunst, die sich ästhetischen Fragen bildnerischer Zeichensysteme widmet, um letztlich soziale und gesellschaftliche Rahmenbedingungen von Kunst und deren Vermittlung durch künstlerisches Handeln zu thematisieren. Endlicher bezieht dazu in seinen Videos, Installationen und Performances auf vielschichtig poetische Weise Stellung.

Seine Bilder sind keine einfachen „Talking Pieces“, Bilder die als Bilder sprechen wie wenn sie mit Sprechblasen versehen wären. Nein, ihnen wird der Text förmlich aufs Auge gedrückt. Eingeprägt, eingestanzt, wie in den sogenannten Dramenblechen. Oder sie werden in die Leinwand hineingeschnitten, hineingebrannt, sodass Löcher und Leerräume entstehen. Sie werden mit Text verunreinigt, zugetextet mit Anmaßungen und Selbstzuschreibungen, die zum Beispiel die eigene Identität und Körperintegrität als Künstler in Frage stellen. (Christoph Urwalek)

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