GPLcontemporary | Galerie Peithner-Lichtenfels
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  • Kommende Ausstellung - raum I+II+III

    "Phantastischer Kapitalismus"


    Vernissage: 28. April 2017, 19 Uhr
    Dauer der Ausstellung: 29. April - 2. Juni 2017

    Die KünstlerInnen Isa Rosenberger, Helmut Weber und Oliver Ressler führen am 23. Mai 2017, 18 Uhr durch die Ausstellung.

  • Kommende Ausstellung - raum I+II+III

    "Phantastischer Kapitalismus"


    Vernissage: 28. April 2017, 19 Uhr
    Dauer der Ausstellung: 29. April - 2. Juni 2017

    Die KünstlerInnen Isa Rosenberger, Helmut Weber und Oliver Ressler führen am 23. Mai 2017, 18 Uhr durch die Ausstellung.

  • Kommende Ausstellung - raum I+II+III

    "Phantastischer Kapitalismus"


    Vernissage: 28. April 2017, 19 Uhr
    Dauer der Ausstellung: 29. April - 2. Juni 2017

    Die KünstlerInnen Isa Rosenberger, Helmut Weber und Oliver Ressler führen am 23. Mai 2017, 18 Uhr durch die Ausstellung.

„Phantastischer Kapitalismus“

mit Halil Altindere, Sabine Bitter & Helmut Weber, Alice Creischer &
Andreas Siekmann, Laura Horelli, Sven Johne, Johanna & Helmut Kandl,
Pia Lanzinger, Ralo Mayer, Karina Nimmerfall, Oliver Ressler, Isa Rosenberger,
Christoph Schäfer, Kamen Stoyanov, Moira Zoitl, Cinéma Copains, Etcétera

 

„Grau, mein Freund ist alle Theorie, nur das business ist grün.
Ich bin leider zu spät zu dieser Einsicht gekommen.“
(Karl Marx, Brief an Friedrich Engels, 20.8.1862)

Ausgehend von Schnittpunkten in ihren eigenen künstlerischen Arbeiten konzipieren Sabine Bitter & Helmut Weber, Helmut & Johanna Kandl, Oliver Ressler und Isa Rosenberger gemeinsam eine Ausstellung in der Galerie GPLcontemporary.

Die Ausstellung „Last Gasp Of Things As They Are“ von Oliver Ressler Mitte 2016 war der Beginn der Neuausrichtung von der Galerie. GPLcontemporary (Georg Peithner-Lichtenfels) wurde 1961 vom Vater des heutigen Galeristen gegründet und zeigte u.a. Arnulf Rainer, Adolf Frohner und Arik Brauer.

 

 

Eine neue Programmschiene der Galerie legt den Fokus auf Kunst, die gesellschaftspolitische Themen und Fragestellungen behandelt. Medial liegt der Schwerpunkt bei Video und Fotografie, ohne andere Medien auszuschließen.

Ein wichtiger Aspekt dieser Zusammenarbeit ist es auch, die Galerie als Möglichkeitsraum und Plattform für Austausch und kollektive Entscheidungsprozesse zu denken.

„Die Frage, was Kunst ist, wird immer häufiger nur in Dollarzeichen beantwortet. Das Geld hat sich eine Definitionsmacht über die Kunst geschaffen (…) Aber etwas zu tun ist besser, als es so zu lassen, wie es ist.“(Georg Seeßlen: DIE ZEIT, 4. September 2014)

Der Titel „Phantastischer Kapitalismus“ zitiert die Bezeichnung „Phantastischer Realismus“, eine Kunstrichtung der Wiener 1960er Jahre (der Künstler Arik Brauer war einer ihrer Vertreter), impliziert aber auch das Irrationale, Unkalkulierbare und Quasireligiöse der Wirtschaft(stheorien), wo das Primat der Wirtschaft über jeden Bereich des Lebens an den Absolutheitsanspruch von Religionen erinnert. Die Ausstellung „Phantastischer Kapitalismus“ versammelt Arbeiten von KünstlerInnen, die sich mit Begriffen wie Akkumulation von Kapital/Geld und Stadt auseinandersetzen.

 

Abbildungen:

Sabine Bitter & Helmut Weber, Trophäen ihrer Exzellenz, (Detail), 2016
Pia Lanzinger, Tres piezas para barrenderos, Videostill, 2010-2012
Andreas Siekmann, Almeria, Digitaldruck auf Papier, 2002-2012