GPLcontemporary | Sabine Bitter & Helmut Weber
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Sabine Bitter & Helmut Weber

(…) „Das Bild, die Repräsentation einer Ideologie des Blicks, wird bei Bitter und Weber somit immer wieder zum Schauplatz einer ästhetischen Intervention, die dieses Bild als ein Handlungsmoment und ein Handlungsfeld im Bereich sozio-politischer Terrains bestimmt – wodurch dieses Terrain auch als ästhetisches markiert wird. Das Bild ist ein Ort des Ringens um Macht, ein Ort der Produktion von Bedeu- tungen, ein Raum der Äußerung, der – wie im Fall der erwähnten Serien – ‚Transparenz‘ als Agens der Ideologie der Modernismen (als Fiktion des Wissens, als umfassende ‚Polizei‘) kennzeichnet. Diese visuelle und ästhetische Ideologie wird allerdings nicht durch ein Gegenbild ersetzt, das vermeintlich anderen Gesetzmäßigkeiten ge- horchen würde. Es geht vielmehr um die Neukonstruktion (oder Um- codierung) dieser Gesetzmäßigkeiten in einem immanenten Prozess der Bildproduktion selbst. Das, was als ‚Maschine der Transparenz‘ bezeichnet werden könnte, ordnet diese Gesetzmäßigkeiten entspre- chend der skizzierten Fiktion des Wissens in einem kulturellen Text, der von Planung, Beherrschung, Kontrolle, Einsicht, Vernunft, von einer Natürlichkeit der Unterordnung erzählt.“ (…)

(aus Reinhard Braun, Maschinen der Transparenz)

 

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zu den Arbeiten:

Super Students

PLUGGED IN

All Will Be Well: Religion-Industries

Ohne Titel (derzeit) Neue Räume des Gesellschaftlichen

BOULEVARDS, BANLIEUES AND OTHER SAMPLES OF DECORATED HISTORIES